Der Nuttenpapst

Alles gelogen – Was ihr könnt, kann ich schon lange!

Live Writing

leave a comment »

Hier entsteht der Epilog zur “Weihnachtsgeschichte” bzw der 2. Teil einer nutzlosen Saga, geschrieben um des Schreibens Willen und aus Trainingsgründen.

Balthasar stand auf dem Berg [irgendeinen Berg im Kongo raussuchen] und blickte auf seine Heimatstadt, für die Augen eines Europäers erschien dieses kleine, dreckige Nest in dem sich Lehmhütten, Holzhäuser und die wenigen Steinbauten abwechselten eher wie ein Slum, den der Durchschnittsbürger schon im Fernsehen gesehen hatte und die er stolz Favela oder Falaffel nannte, abhängig vom Bildungsgrad und/oder des Alkoholpegels zum Zeitpunkt der Ausstrahlung des Berichts.

Für Balthasar jedoch gab es nur ein Wort welches für ihn geeignet war die Schönheit dieses Ortes widerzuspiegeln, Heimat.

Doch, so sehr er sich bemühte dieses Gefühl, die Bilder, Gerüche und Geräusche in sich aufzusagen, etwas sorgte dafür dass er niemals ganz den Fokus auf seinen Ausblick und auch sich selbst richten konnte.

“Warum bin ich hier?”

Balthasar trat einen kleinen Stein über den Rand des Berges, der in den Alpen wohl eher als Hügel bezeichnet werden würde, und beobachtete dessen Reise ins Tal.

“Wie bin ich überhaupt hierher gekommen?”

Written by nuttenpapst

June 27, 2011 at 11:24 am

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s